Politik Partei Werbemittel Verbände Kontakt   Montag ,  06.09.2010


menu















 
start
Politik Startseite


Kronach: Synagoge durch mißliebige Diskussionsteilnehmer entweiht! Steht Abriß kurz bevor?

Eigentlich wollte Kirchenrat Bernhard Wolf auf Einladung des Arbeitskreises Synagoge und der evangelischen Kirche am vergangenen Dienstag in der ehemaligen Synagoge (noch vor 1933 aus Judenmangel aufgegeben) nur ungestört über antisemitische Tendenzen der Germanischen Neuen Medizin (GNM) aufklären. Dieses Vorhaben ging allerdings gründlich in die Hose. Statt mit Gleichgesinnten über die GNM zu diskutieren, wurde er gezwungen, mit anwesenden Anhängern derselben zu reden.

Helmut Pilhar, ein prominenter Vertreter der GNM-Ideologie, behauptete nach Zeitungsberichten lautstark, daß die jüdische Seite verantwortlich dafür sei, daß die Germanische Neue Medizin nicht angewendet werden dürfe und dadurch alle Nicht-Juden dazu gezwungen würden, sich durch Chemotherapie töten zu lassen. Diese und weitere Aussagen ließen dem "Kronacher Synagogen-Fanclub" sprichwörtlich das Blut in den Adern gefrieren. Nach eigenen Aussagen stand man nach dem "Eklat" noch lange zusammen und überlegte, wie es nun weitergehen solle. So etwas hat es in Kronach noch nicht gegeben - Antisemitismus im Kippa-Kloster! Natürlich wurde sofort Charlotte Knobloch über die Entweihung der (ehemaligen) Synagoge informiert, welche bereits ihre Unterstützung im Kampf gegen die "braunen Wunderheiler" zusicherte.

Grund für den Aufklärungsbedarf hinsichtlich der GNM war die Tatsache gewesen, daß kürzlich ein Ehepaar am Rande der Stadt Kronach ein Haus kaufte und renovierte. Da die Eheleute einmal eine Zulassungsforderung der GNM an eine Ärztekammer mit ihrer Unterschrift unterstützt hatten, wurde ihnen von der Kronacher Gutmenschenriege nachgesagt, sie würden ein GNM-Zentrum errichten und von dort aus Antisemitismus ins Land tragen wollen. Dieser haltlose Vorwurf wurde zwar erst kürzlich von dem Ehepaar in einer öffentlichen Stellungnahme dementiert, was jedoch eine Kündigung der Ärztin bei der Frankenwaldklinik Kronach nicht verhindern konnte - obwohl normalerweise jeder Mensch so lange unschuldig ist, bis seine Schuld bewiesen wurde.

Die NPD hat zwar mit der GNM überhaupt nichts gemein, zeigt sich über das "skandalöse" Kontra im Hause Zion allerdings recht amüsiert und fragt sich, wielange die Arbeitskreiskämpfer an diesem Brocken noch zu würgen haben werden. Wahrscheinlich aber ist alles schon zu spät: Die Synagoge wurde auf das Schändlichste entweiht und muß höchstwahrscheinlich demnächst abgerissen werden, sofern Charlotte nicht anreist und Segen bringt. Shalom!

 

© 2007-2010 npd-oberfranken.de [ Impressum | Kontakt ]