Verfassungsschutzbericht 2008: Linke Gewalt auf Höchststand
Das
bayerische Innenministerium hat am 30. März 2009 den neuen Verfassungsschutzbericht
vorgestellt. Aus diesem geht verwunderlicherweise etwas hervor, das
in nationalen Kreisen zwar schon seit Jahrzehnten bekannt ist, allerdings
noch nie so offen von einem Innenminister vor der Öffentlichkeit
zugegeben worden ist. Politisch motivierte Gewalttaten von Linksextremisten
sind deutlich angestiegen und haben einen Stand wie zuletzt vor zwanzig
Jahren erreicht. Manche Zeitung titelte gar mit den Worten "Bayern
hat Angst vor linken Schlägern".
Endlich kommt die Wahrheit ans Licht. Natürlich mußte der
bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dieses "Absurdum"
aber sofort etwas entschärfen, indem er beschwichtigte, daß
es in Bayern auch Gewalttäter gibt, die rechts der Mitte stehen
und das Potential gewaltbereiter "Rechtsextremisten" unverändert
geblieben sei. Herrmann konnte jedoch nicht verschweigen, daß
solche Vorfälle im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgegangen
sind.
Auf die Frage nach dem Warum hatte Herrmann eine ebenfalls verwunderliche
Antwort parat. Die vermehrten Gewaltexzesse linksradikaler Schläger
seien darauf zurückzuführen, daß es in Bayern immer
mehr Demonstrationen rechter Gruppierungen gäbe. Gleichzeitig
mußte der Minister aber auch zugeben, daß ein Großteil
der 109 Gewalttaten von Links im Jahr 2008 gegen Polizisten gerichtet
waren und es den einigen etablierten Parteien genehmen Antifaschisten
somit nur vordergründig um einen Kampf gegen "Rechtsextremismus"
geht. Vielmehr würde dies als Vorwand genommen, um einen Kampf
gegen den Staat und seine Institutionen zu führen. Hört,
hört.
Dennoch werden weiterhin in sämtlichen Medien vorwiegend die
allgemeinen Zahlen "rechtsextremistischer" Straftaten (2008:
1.715) genannt, um den Leser auf den "Kampf gegen Rechts"
einzuschwören. Es wird absichtlich verschwiegen, daß es
sich hierbei laut Verfassungsschutzbericht hauptsächlich um das
Verbreiten von Propagandamaterialen, welche teilweise mit fadenscheinigen
Begründungen verboten wurden, sowie um die Verwendung verfassungswidriger
Kennzeichen oder vielfach nur um Meinungsäußerungsdelikte
handelt. Dies alles im angeblich freiesten deutschen Staat der Geschichte!
Durch solche "Delikte" aber wurde noch niemand in irgendeiner
Art und Weise geschädigt oder körperlich versehrt. Dies
muß dem Bürger vor Augen gehalten werden und der diesjährige
VS-Bericht trägt ungewollt seinen Teil hierzu bei, sofern er
denn überhaupt vermehrt gelesen wird.