Politik Partei Werbemittel Verbände Kontakt   Montag ,  06.09.2010


menu















 
start
Politik Startseite


Kronacher Propagandatafel bleibt: "Zahlen nicht zu beanstanden"

Seit 3. Oktober 2008 [richtig ist 2007!] prangt im Kühnlenzhof in der oberfränkischen Stadt Kronach eine auf Stahlblech verewigte "Mahnung". "Von 1990 bis 2005 starben in Deutschland mehr als 130 Menschen durch rechtsextreme Gewalt! Wo stehst du?" - so lautet die Aufschrift der Tafel, die auf Betreiben des Kreisjugendringes dort angebracht wurde.

Dagegen antwortete die Bundesregierung der Bundestag[s]fraktion "Die Linke" auf eine Anfrage, daß dem BKA "für die Jahre 1990 bis 2007 insgesamt 40 Todesopfer rechts motivierter Gewalt gemeldet" wurden. Auf diesen eklatanten Widerspruch wies der NPD-Kreisverband Lichtenfels/Kronach den Bürgermeister, die Stadtratsmitglieder und den Landrat schriftlich hin. Die Nationaldemokraten fordern, daß entweder die Angaben auf der Tafel richtiggestellt oder die "volksverhetzende Metalltafel" entfernt und entsorgt wird. Sie boten sogar an, letzteres unentgeltlich selbst zu übernehmen.

Mit reichlich Verspätung hat sich nun der Kronacher Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (Freie Wähler) zu einer Antwort durchgerungen. Er teilt mit, daß die auf der Tafel genannten "Zahlen auf tatsächlich erhobenem Zahlenmaterial beruhen und somit nicht zu beanstanden sind". Auf den Widerspruch zu den von der Regierung genannten Zahlen geht er nicht ein, erwähnt auch nicht, wer denn die Zahlen "tatsächlich erhoben" hat. Grundlage ist nämlich eine mehr als fragwürdige "Recherche" linker Journalisten sowie die noch dubioseren Angaben extrem linkslastiger Antifa-Vereine. N&E hatte die Ungereimtheiten bereits im März 2008 en detail aufgedeckt. Mit den Phantasiezahlen tourt auch eine Agitprop-Schau der "Künstlerin" Rebecca Forner seit Jahren wie ein Wanderzirkus durch Deutschland.


Das Kronacher Stadtoberhaupt aber belehrt die Kritiker: "Im übrigen halte ich einen Streit darüber, daß hier weniger Menschen ermordet wurden, als die Tafel aufzeigt, für moralisch äußerst bedenklich. Macht dies die Gewalt wohl weniger schlimm?" Nein, aber die Forderung nach Wahrheit für "moralisch äußerst bedenklich" zu halten, ist moralisch äußerst bedenklich.

Quelle: Nation & Europa, Heft Juli/August 2009, S. 14

 

© 2007-2010 npd-oberfranken.de [ Impressum | Kontakt ]