Heuchelei, Verlogenheit, Hetze: Die Wahrheit über
"KC - ist bunt"
Endlich
wissen die Kronacher, woran sie mit dem skurrilen Bündnis "KC
- ist bunt" sind, oder doch nicht?! In der zur "Begegnungsstätte"
umfunktionierten ehemaligen Synagoge, dem Allerheiligsten der örtlichen
Gutmenschen-Clique, wurde der Zusammenschluß mehrerer Institutionen,
Organisationen und Einzelpersonen vor knapp drei Wochen feierlich
ins Leben gerufen.
Der entsprechende Zeitungsbericht liefert abgesehen von den allseits
bekannten Phrasen wie "Gesicht zeigen", "Farbe bekennen"
etc. insgesamt nur wenig neue Informationen darüber, wer das
neue Bündnis überhaupt braucht und welchem Zweck es dienen
soll. Die beiläufige Erwähnung eines zur Verfügung
stehenden Fördertopfes der Evangelischen Landeskirche legt allerdings
den Schluß nahe, daß es sich auch bei "KC - ist bunt"
um nichts weiter handelt, als um das ehrgeizige Projekt einiger Profilneurotiker,
durch das man quasi nebenbei - den bösen Rechten sei Dank - von
öffentlichen Geldern profitieren kann. Denn: Gerade die Kirche
finanziert sich bekanntlich überwiegend aus Steuermitteln, wofür
vor über siebzig Jahren ein heutzutage in jenen Kreisen trotzdem
eher unbeliebter Reichskanzler gesorgt hat, was dem betreffenden Herrn
die Unterstützung bzw. Duldung seiner Politik durch die Kirchen
sicherte. Diese Kirchen werden ungerne daran erinnert, daß sie
sich schon damals nur dem herrschenden Zeitgeist anpaßten. Damals
hing eben die Hakenkreuzfahne neben dem Altar, heute ist es vielleicht
das Banner der jeweiligen Gutmenschentruppe.
Die bisherigen Aktionen und Verlautbarungen des "toleranten"
Bündnisses und seiner Vertreter waren indes ausschließlich
darauf gerichtet, politisch rechts stehende Menschen und Meinungen
zu denunzieren, zu diskriminieren und zu kriminalisieren. Die Anbringung
einer martialischen Gedenktafel für angebliche "Opfer rechter
Gewalt" in der Kronacher Kühnlenzpassage stellte den Höhepunkt
der Bemühungen dar, eine mißliebige Opposition als kriminell
zu brandmarken. Die offene Ankündigung "bunter" Lokalpolitiker,
NPD-Wähler ausfindig machen und unter Druck setzen zu wollen,
erinnerte ebenfalls stark an Versuche eigentlich längst vergangener
Regime, sich mit totalitären Methoden auf Dauer an der Macht
zu halten. Mit Demokratie jedenfalls hat derlei nichts mehr zu tun.
Aber wen wundert das alles schon, wenn führende Protagonisten
des "oberbunten" Kronacher Kreisjugendrings selbst aus politischen
Zusammenhängen stammen, die noch vor zwanzig Jahren mit der kommunistischen
Diktatur der damaligen DDR sympathisierten und die nun - maßgeblich
unterstützt von Vertretern etablierter Parteien und Gruppen -
lieber mit dem Finger auf Andere zeigen und regelrechte Hetzjagden
veranstalten, anstatt sich einmal mit ihrer eigenen extremistischen
Vergangenheit auseinanderzusetzen? Diese unerträgliche Heuchelei
und Verlogenheit darf nicht unwidersprochen hingenommen werden!