NPD-Kreisverband Hof/Wunsiedel bekennt sich zum Deutschlandpakt
Im
Jahre 2004 gelangten der NPD-Parteivorsitzende Udo Voigt sowie der
DVU-Bundesvorsitzende Dr. Gerhard Frey zu der Übereinkunft, daß
eine gleichzeitige Teilnahme beider Parteien an Wahlen künftig
zu unterlassen sei. Basierend auf Wahlabsprachen wurde daraufhin der
sogenannte "Deutschlandpakt" ins Leben gerufen, der schließlich
auch eine Bedingung für viele Wahlerfolge nationaler Parteien
in den Folgejahren gewesen ist.
Obgleich der Deutschlandpakt nicht das gesamte rechte Parteienspektrum
widerspiegelte, erwies er sich dennoch als Erfolgsmodell für
NPD und DVU. Leider beschränkte sich das besagte Abkommen in
der Vergangenheit regelmäßig auf den Nichtantritt einer
der beiden Parteien bei Wahlen. Gemeinsame Aktionen blieben dagegen
die Ausnahme - ebenso eine Unterstützung der jeweils kandidierenden
Partei durch ihre Bündnispartnerin.
Mit gutem Beispiel vorangehend, wollte der NPD-Kreisverband Hof/Wunsiedel
diesem Zustand ein Ende bereiten und dem bisher eher passiven Charakter
des Deutschlandpaktes die gelebte nationale Solidarität entgegensetzen.
Aus diesem Grund wurden anläßlich des DVU-Wahlkampfes zur
Europawahl im Raum Hochfranken Tausende DVU-Flugblätter durch
NPD-Aktivisten verteilt. Darüber hinaus wurden sämtliche
NPD-Interessenten aus dem Raum Wunsiedel von uns dazu aufgerufen,
zur Europawahl am 7. Juni die DVU zu wählen - als die einzige
in der BRD zur Europawahl kandidierende Partei, die sich glaubwürdig
gegen die Selbstaufgabe nationaler Souveränität zugunsten
von EU-Bürokratie und Konzernherrschaft, Überfremdung und
Islamisierung ausspricht.
In diesem Zusammenhang weisen wir die von interessierter Seite unternommenen
Versuche, einen Keil zwischen NPD und DVU zu treiben, mit aller Entschlossenheit
zurück. Daß es zwischen NPD und DVU in Nuancen programmatische
Unterschiede gibt, war allen Beteiligten bereits bei Ausrufung des
Deutschlandpaktes bekannt. Der Facettenreichtum an politischen Strategien
zur Wählergewinnung ist seit jeher Wesensmerkmal nationaler Parteien
in der BRD. Wer diese - angesichts der Übermacht unserer Gegner
- marginal erscheinende Verschiedenheit der beiden Parteien nun zum
Anlaß nimmt, um das Ende des Deutschlandpaktes herbeizureden,
hat die Ernsthaftigkeit der Situation, in der sich das deutsche Volk
gegenwärtig befindet, definitiv noch nicht verstanden.
Für den NPD-Kreisverband Hof/Wunsiedel steht jedenfalls unverändert
fest: Die Gesprächsgrundlage für nationale Bündnispolitik
heißt Deutschland! Das Bekenntnis zu unserem Volk als Abstammungsgemeinschaft,
seiner über 1000 Jahre alten Geschichte, Kultur und Traditionen,
die Bewahrung seiner nationalen Identität und das Streben nach
Selbstbestimmung müssen unser Handeln ebenso bestimmen wie der
Einsatz für ein solidarisches Gemeinwesen. Wenn in vielleicht
nicht einmal hundert Jahren die Deutschen zur Minderheit im eigenen
Land geworden sind, wird niemand mehr danach fragen, ob ein Parteiprogramm
zu bürgerlich oder zu radikal war. Anstatt sich auf die vielen
Gemeinsamkeiten zu konzentrieren, wird dennoch ständig versucht,
in den Reihen der geeinten nationalen Rechten neue Gräben aufzureißen.
Daß dies nicht im Sinne des deutschen Volkes geschieht, dürfte
jedem aufrichtigen Mitstreiter bewußt sein.
Insbesondere sollte die permanente Kritik am jeweiligen politischen
Kurs von DVU und NPD auf einer sachlich-konstruktiven Ebene geführt
werden. Es macht aus unserer Sicht nur bedingt Sinn, einen "deutschen"
oder "sächsischen" Weg als das Erfolgsmodell schlechthin
verkaufen zu wollen. Die provinziellen Unterschiede innerhalb unseres
Vaterlandes zwingen uns dazu, eine individuelle politische Strategie
anhand soziokultureller und ökonomischer Gegebenheiten zu entwickeln.
Handlungsempfehlungen, die vielleicht in weiten Teilen Sachsens oder
auch Mecklenburg-Vorpommerns zu erfreulichen Ergebnissen geführt
haben und noch führen werden, können leider nicht unverändert
für sämtliche Regionen der übrigen BRD übernommen
werden. In Mitteldeutschland gehören glücklicherweise nicht
nur NPD-Mitglieder, sondern auch parteifreie Aktivisten zur Mitte
des Volkes. Dieser Aspekt und vor allem die Aufgeschlossenheit der
Bürgerinnen und Bürger in der ehemaligen DDR gegenüber
nationalen Positionen sowie ein latentes Mißtrauen gegenüber
dem herrschenden System dürften zu den dortigen Erfolgen sicherlich
ihren Beitrag geleistet haben.
In vielen westdeutschen Großstädten - dort schneiden nationale
Parteien trotz der Allgegenwärtigkeit multikrimineller Zustände
tendenziell am schlechtesten ab - finden wir keine so günstigen
Rahmenbedingungen wie in Mitteldeutschland vor - in erster Linie fehlt
es uns an gesellschaftlicher Verankerung und Akzeptanz. Sicherlich
kann man darüber diskutieren, welche Aktionsformen und Themenbesetzung
in diesen bisher unerreicht gebliebenen Gebieten am ehesten Erfolg
versprechen. Fest steht allerdings, daß weder ein "deutscher"
noch ein "sächsischer" Weg eine klare Antwort auf diese
Frage verspricht.
Weder die verständliche Hoffnung hinsichtlich der Gewinnung unzufriedener
Wähler mit Zuspitzung der sozialen Lage in Deutschland noch die
Propagierung eines bürgernahen Nationalismus, der nur dort fruchten
kann, wo man über den Zugang zur bürgerlichen Gesellschaft
verfügt, können in der gegenwärtigen (sic!) Lage als
Patentrezepte ausgegeben werden.
Um zum Ausgangspunkt zurückzukehren: Der Nationale Widerstand
setzt sich aus vielen klugen Köpfen zusammen. Alle machen sich
Gedanken über die Zukunft unseres Vaterlandes, doch keiner von
uns hat bisher den Königsweg nationaler Politik entdeckt. Nach
knapp fünf Jahren Deutschlandpakt können wir jedoch rückblickend
ohne jeden Zweifel feststellen, daß die Einstellung des Bruderkriegs
zwischen DVU und NPD eine wesentliche Bedingung für die bisherigen
Erfolge nationaler Politik gewesen ist. Damals kündigte man an,
ab sofort gemeinsam gegen die wahren Feinde Deutschlands streiten
zu wollen - an diesem Vorsatz darf sich auch zukünftig nichts
ändern!