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26.06.2009

Lesezeit: etwa 4 Minuten

NPD-Kreisverband Hof/Wunsiedel bekennt sich zum Deutschlandpakt

Im Jahre 2004 gelangten der NPD-Parteivorsitzende Udo Voigt sowie der DVU-Bundesvorsitzende Dr. Gerhard Frey zu der Übereinkunft, daß eine gleichzeitige Teilnahme beider Parteien an Wahlen künftig zu unterlassen sei. Basierend auf Wahlabsprachen wurde daraufhin der sogenannte "Deutschlandpakt" ins Leben gerufen, der schließlich auch eine Bedingung für viele Wahlerfolge nationaler Parteien in den Folgejahren gewesen ist.

Obgleich der Deutschlandpakt nicht das gesamte rechte Parteienspektrum widerspiegelte, erwies er sich dennoch als Erfolgsmodell für NPD und DVU. Leider beschränkte sich das besagte Abkommen in der Vergangenheit regelmäßig auf den Nichtantritt einer der beiden Parteien bei Wahlen. Gemeinsame Aktionen blieben dagegen die Ausnahme - ebenso eine Unterstützung der jeweils kandidierenden Partei durch ihre Bündnispartnerin.

Mit gutem Beispiel vorangehend, wollte der NPD-Kreisverband Hof/Wunsiedel diesem Zustand ein Ende bereiten und dem bisher eher passiven Charakter des Deutschlandpaktes die gelebte nationale Solidarität entgegensetzen. Aus diesem Grund wurden anläßlich des DVU-Wahlkampfes zur Europawahl im Raum Hochfranken Tausende DVU-Flugblätter durch NPD-Aktivisten verteilt. Darüber hinaus wurden sämtliche NPD-Interessenten aus dem Raum Wunsiedel von uns dazu aufgerufen, zur Europawahl am 7. Juni die DVU zu wählen - als die einzige in der BRD zur Europawahl kandidierende Partei, die sich glaubwürdig gegen die Selbstaufgabe nationaler Souveränität zugunsten von EU-Bürokratie und Konzernherrschaft, Überfremdung und Islamisierung ausspricht.

In diesem Zusammenhang weisen wir die von interessierter Seite unternommenen Versuche, einen Keil zwischen NPD und DVU zu treiben, mit aller Entschlossenheit zurück. Daß es zwischen NPD und DVU in Nuancen programmatische Unterschiede gibt, war allen Beteiligten bereits bei Ausrufung des Deutschlandpaktes bekannt. Der Facettenreichtum an politischen Strategien zur Wählergewinnung ist seit jeher Wesensmerkmal nationaler Parteien in der BRD. Wer diese - angesichts der Übermacht unserer Gegner - marginal erscheinende Verschiedenheit der beiden Parteien nun zum Anlaß nimmt, um das Ende des Deutschlandpaktes herbeizureden, hat die Ernsthaftigkeit der Situation, in der sich das deutsche Volk gegenwärtig befindet, definitiv noch nicht verstanden.

Für den NPD-Kreisverband Hof/Wunsiedel steht jedenfalls unverändert fest: Die Gesprächsgrundlage für nationale Bündnispolitik heißt Deutschland! Das Bekenntnis zu unserem Volk als Abstammungsgemeinschaft, seiner über 1000 Jahre alten Geschichte, Kultur und Traditionen, die Bewahrung seiner nationalen Identität und das Streben nach Selbstbestimmung müssen unser Handeln ebenso bestimmen wie der Einsatz für ein solidarisches Gemeinwesen. Wenn in vielleicht nicht einmal hundert Jahren die Deutschen zur Minderheit im eigenen Land geworden sind, wird niemand mehr danach fragen, ob ein Parteiprogramm zu bürgerlich oder zu radikal war. Anstatt sich auf die vielen Gemeinsamkeiten zu konzentrieren, wird dennoch ständig versucht, in den Reihen der geeinten nationalen Rechten neue Gräben aufzureißen. Daß dies nicht im Sinne des deutschen Volkes geschieht, dürfte jedem aufrichtigen Mitstreiter bewußt sein.

Insbesondere sollte die permanente Kritik am jeweiligen politischen Kurs von DVU und NPD auf einer sachlich-konstruktiven Ebene geführt werden. Es macht aus unserer Sicht nur bedingt Sinn, einen "deutschen" oder "sächsischen" Weg als das Erfolgsmodell schlechthin verkaufen zu wollen. Die provinziellen Unterschiede innerhalb unseres Vaterlandes zwingen uns dazu, eine individuelle politische Strategie anhand soziokultureller und ökonomischer Gegebenheiten zu entwickeln. Handlungsempfehlungen, die vielleicht in weiten Teilen Sachsens oder auch Mecklenburg-Vorpommerns zu erfreulichen Ergebnissen geführt haben und noch führen werden, können leider nicht unverändert für sämtliche Regionen der übrigen BRD übernommen werden. In Mitteldeutschland gehören glücklicherweise nicht nur NPD-Mitglieder, sondern auch parteifreie Aktivisten zur Mitte des Volkes. Dieser Aspekt und vor allem die Aufgeschlossenheit der Bürgerinnen und Bürger in der ehemaligen DDR gegenüber nationalen Positionen sowie ein latentes Mißtrauen gegenüber dem herrschenden System dürften zu den dortigen Erfolgen sicherlich ihren Beitrag geleistet haben.

In vielen westdeutschen Großstädten - dort schneiden nationale Parteien trotz der Allgegenwärtigkeit multikrimineller Zustände tendenziell am schlechtesten ab - finden wir keine so günstigen Rahmenbedingungen wie in Mitteldeutschland vor - in erster Linie fehlt es uns an gesellschaftlicher Verankerung und Akzeptanz. Sicherlich kann man darüber diskutieren, welche Aktionsformen und Themenbesetzung in diesen bisher unerreicht gebliebenen Gebieten am ehesten Erfolg versprechen. Fest steht allerdings, daß weder ein "deutscher" noch ein "sächsischer" Weg eine klare Antwort auf diese Frage verspricht.

Weder die verständliche Hoffnung hinsichtlich der Gewinnung unzufriedener Wähler mit Zuspitzung der sozialen Lage in Deutschland noch die Propagierung eines bürgernahen Nationalismus, der nur dort fruchten kann, wo man über den Zugang zur bürgerlichen Gesellschaft verfügt, können in der gegenwärtigen (sic!) Lage als Patentrezepte ausgegeben werden.

Um zum Ausgangspunkt zurückzukehren: Der Nationale Widerstand setzt sich aus vielen klugen Köpfen zusammen. Alle machen sich Gedanken über die Zukunft unseres Vaterlandes, doch keiner von uns hat bisher den Königsweg nationaler Politik entdeckt. Nach knapp fünf Jahren Deutschlandpakt können wir jedoch rückblickend ohne jeden Zweifel feststellen, daß die Einstellung des Bruderkriegs zwischen DVU und NPD eine wesentliche Bedingung für die bisherigen Erfolge nationaler Politik gewesen ist. Damals kündigte man an, ab sofort gemeinsam gegen die wahren Feinde Deutschlands streiten zu wollen - an diesem Vorsatz darf sich auch zukünftig nichts ändern!

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