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16.08.2021

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Afghanistan – Game Over für den Westen?!?

 

Axel Michaelis

Plötzlich ging es schneller als gedacht – zumindest als vom Establishment gedacht, dass bekanntlich so seine Schwierigkeiten mit dem Denken hat. Einige Wochen nach der Ankündigung von US-Präsident Biden, die US-Truppen aus Afghanistan abzuziehen, und wenige Wochen vor dem geplanten Endtermin des Abzugs, ist den Taliban das gesamte Land gleichsam kampflos in die Hände gefallen. Nicht einmal die Hauptstadt Kabul wurde verteidigt. Der Präsident floh ins benachbarte Ausland, die Taliban erklärten sich zum Sieger und den Krieg für beendet.

Nur Politautisten sind überrascht

Die politisch-mediale Klasse im Westen ist über die Entwicklung überrascht und stellt damit unter Beweis, wie sehr Menschen von politischer und historischer Bildung, vom Schlage eines Peter Scholl-Latour diesem Land fehlen. In Deutschland bzw. der gesamten westlichen Welt paart sich Ahnungslosigkeit mit Naivität, linker Propaganda und Gutmenschen-Aktivismus. Außer für westliche Politautisten war klar: Dieser Krieg gegen die Taliban war nicht zu gewinnen, nicht in zwanzig, nicht in dreißig Jahren oder sonst wie vielen Jahren. Im Gegensatz zu den Psychopathen des „Islamischen Staates“ (IS) und dem international operierenden Terrornetzwerk „al-Qaida“ sind die Taliban eine originär afghanische Bewegung. Sie gründeten sich in den Bürgerkriegswirren der neunziger Jahre mit dem Ziel das Land zu befrieden und den verschiedenen Warlords mit ihren Milizen das Handwerk zu legen, wenngleich freilich unter strenger Auslegung des Koran.

Realität contra ideologische Luftschlösser

Auf die Idee, diese Bewegung, dauerhaft von der Macht im Land fernzuhalten, konnten nur westliche Träumer und vorgebliche Menschenrechtlerkommen. Dieses Unterfangen war zum Scheitern verurteilt, schon allein, weil die afghanische Gesellschaft auch 43 Jahre nach der „Saur-Revolution“ - einem Staatsstreich der afghanischen Kommunisten - nach wie vor in mittelalterlichen Strukturen, Gefühlen und Denkmustern wurzelt. Auch den Kommunisten gelang es, trotz Unterstützung der Sowjetarmee, von 1979 bis 1989 ebenso wenig einen „neuen Menschen“ zu schaffen, wie auch das westliche „Social Engineering“ heutiger Tage allerorten über kurz oder lang scheitern muss und wird. Afghanistan war in den letzten zwei Jahrzehnten wieder zum Labor der Erschaffung eines neuen Menschen bzw. der Verwirklichung eines ideologischen Menschenbildes geworden.

Zahllose westliche Nichtregierungsorganisation wollten unter dem Schutz der westlichen Truppen die Afghanen von den liberalistischen Errungenschaften überzeugen. Dies ließ man sich auch nicht wenig Geld kosten: Etwa zwei Billionen Dollar US-amerikanisches und europäisches Steuergeldflossen ins Land bzw. nicht zuletzt in die Taschen der Heerscharen von Entwicklungshelfern, Frauenrechtlerinnen, Menschenrechtsaktivisten und sonstigen zahlreichen linken und linksliberalen Spinnern. Interessant zu erwähnen, daß 80 Prozent der afghanischen Bevölkerung von Hilfslieferungen aus dem Ausland abhängig sind. Sie gehören sozusagen zu den vielen Hartz-IV-Empfängern der Staatengemeinschaft.

Festung Europa

Die Taliban können nun zeigen, ob sie in der Lage sind, ihr Land auch wirtschaftlich voranzubringen, bezüglich dessen allerdings begründete Zweifel anzumerken sind.

Bei einem Durchschnitts-IQ von 80 (Platz 71 von 103 untersuchten Ländern) sind die Aussichten nicht wirklich günstig, aber vielleicht gelingt es den Taliban ihr Volk zumindest von sozial auffälligen Verhaltensabnormitätenfernzuhalten. Ausweislich einer Statistik der UN wird sich die Bevölkerung Afghanistans bis zum Jahr 2050 fast verdoppeln (mit Blick auf den CO2-Ausstoß viele Grüße an dieser Stelle an die Klimaschützer-Gemeinde). Zusammengenommen wird dies zu einem steigenden Auswanderungsdruck nach Europa, nach Deutschland führen mit allen negativen Folgen, bei Übernahme westlichen Lebensstils auch für das Klima, zumindest nach Lesart der Thunberg-Hysteriker. Man kann man sich aber schützen: Festung Europa und Re-Migration!

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