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03.07.2021

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Die beste Energiewende: grünen Klimahysterikern den Stecker ziehen!

Axel Michaelis

Vor einigen Wochen beschrieben wir an dieser Stelle den ungeheuren Flächenverbrauch- die sogenannte Flächenversiegelung - mitunter wesentlich als Folge der jahrzehntelangen Masseneinwanderung. Der Bayerische Bauernverband erklärte in der vergangenen Woche, daß der hohe Flächenverbrauch mittlerweile Bauernfamilien in ihrer Existenz bedrohe, weil sie immer mehr Acker- und Weideland für kommunale Bebauungspläne hergeben und immer neue Umweltauflagen erfüllen müßten. Eine weitere Gefahr für unsere begrenzte landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich genutzte Fläche resultiert aus der ideologisch motivierten sogenannten und überwiegend verkorksten Energiewende.

Kopfloses Ausstiegswettrennen

Diese ist die Folge einer pathologischen Propaganda der Klimahysteriker, der aus Kinderglauben, Dummheit, Geschäftssinn oder Opportunismus immer mehr Wirtschaftsteilnehmer in unserem Land folgen. Forciert wurde dies auch von einer geradezu Hals über Kopf blitzartigen Abkehr von der friedlichen Nutzung der Kernenergie nach dem Erdbeben und dem aus einem Tsunami folgenden Störfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima, der deshalb nicht relativiert werden soll. Der Anteil der Atomkraft an der weltweiten Stromerzeugung ist zwar seit Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts deutlich gefallen und macht derzeit nur noch rund zehn Prozent aus. Es geht aber darum, nicht erst in einem Ausstiegswettrennen aus sämtlichen (!) konventionellen Energieerzeugungenzugleich auszusteigen, schließlich ist ja zudem der Kohleausstieg geplant, ohne zuerst tragfähige alternative Lösungen zu haben. Mit Blick auf beispielsweise grundlastfähige Gaskraftwerke wurde nicht zuletzt völlig versagt.

Linksgrüner Ausstieg aus gesundem Menschenverstand

Es sind mehrere Handlungsfelder, welche unsere natürliche Umwelt schädigen, verunstalten oder Flächen der Lebensmittelerzeugung, auch betreffend nichtkonventioneller Landwirte, entziehen. Wer durch unser Land fährt, sieht immer neue Solarparks, die auf einstmals landwirtschaftlich genutzter Flächeerrichtet wurden. Auf Höhenzügen stehen vielerorts Windräder, vor allem in unseren Mittelgebirgen und dort häufig in Wäldern. Zwei aktuelle Beispiele, die aufzeigen, wohin die Reise gehen soll: In Mintraching im Landkreis Freising fand am 27. Juni der Spatenstich für einen Solarpark statt, der auf zehn Hektar Land bis Ende des Jahres in Betrieb gehen soll. Das bisher landwirtschaftlich genutzte Grundstück liegt in einem Landschaftsschutzgebiet. Der grüne (!) Bürgermeister Heilmann beklagte die Hürden, um die Fläche des Solarparks aus dem Landschaftsschutzgebiet herauszulösen. Nummer Zwei: Im Ebersberger Forst, mit 90 Quadratkilometer eines größten siedlungsfreien zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands, sollen Windräder errichtet werden. Zwar erreichte dieses Projekt bei einer Volksabstimmung im Mai dieses Jahres eine Mehrheit, was angesichts des politischen Milieus im Münchner Speckgürtel nicht verwunderlich ist, dennoch sind die dauerhaften Umweltschäden, wie die Schädigung des Waldes durch Abholzung für Standort und Anfahrtswege sowie die Flächenversiegelung bei der Errichtung der Windräder, nicht weniger problematisch, nur weil Klimahysteriker oder von finanziellem Vorteil getriebene Pseudo-Gutmenschen ihren Ausstieg aus dem gesunden Menschenverstand erklärten.

Energie für statt contra Nahrung

Überdies werden auf immer mehr landwirtschaftlicher Nutzflächedie „Energiepflanzen“ Mais und Raps angebaut, um damit Biogasanlagen zu betreiben. Diese Flächen fehlen für die Lebensmittelerzeugung, gerade auch für die nichtkonventionelle, die sogenannte „Bio“-Landwirtschaft, die eben nach Vorstellung der Grünen und ihrer Gesinnungsgenossen nicht intensiv sein soll. Die Folgen der Flächenversiegelung und der Flächennutzung für den angeblichen Klimaschutz wird natürlich zu einem Anstieg der Lebensmittelpreise führen. Gegenwärtig explodieren in den USA die Getreidepreise, weil die US-Farmer immer mehr Mais- und Sojabohnen anbauen und somit weniger Getreide. Dessen ungeachtet forderte Rolf Martin Schmitz, Chef des Energiekonzerns RWE, von der Politik bessere Rahmenbedingung zum Ausbau der angeblich erneuerbaren Energie. Aus dessen Munde klingt dies so ähnlich, als ob ein Drogenproduzent Anbauflächen für Hanf, Schlafmohn oder Coca-Pflanzen fordern würde. Eine Chuzpe legte Martin Geilhufe, bayerischer Landeschef des Bund Naturschutz, an den Tag, fordert er doch die Abschaffung der H-10-Abstandsregel für Windräder in Bayern (ein Windrad darf nur in der zehnfachen Entfernung seiner Höhe von der nächsten Wohnbebauung errichtet werden). Der milliardenfache Tod von Insekten, das Zerschreddern von Vögeln, Flächenversiegelung, ein unwirtschaftliches Kosten-Nutzen-Verhältnis, sowie die ungeklärte Entsorgung der Windkraftanlagen nach ihrem Betrieb interessierten den vermeintlichen „Naturschützer“ offenbar nicht.

Sachdebatte statt Klimadogma

Im Übrigen wird ein immer weiterer Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen wenig bringen, es sei denn Probleme. Wind- und Solarenergie (WS) sind nicht grundlastfähig, weshalb hinter jedem installierten Kilowatt WS als Backup ein konventionelles Kraftwerk stehen muss, und seien es – noch zu errichtende – Gaskraftwerke. Oder aber man importiert Atomstrom aus Frankreich oder Kohlestrom aus Polen, wie es bereits jetzt schon üblich ist. Dieser Tage wurde bekannt, daß die Stromerzeugung aus Wind und Sonneim ersten Quartal 2021 um sieben Prozentpunkte von 50 Prozent an der Gesamtstromerzeugung im Vergleichsquartal 2020 auf 43 Prozent zurückgegangen ist. Trotz verstärktem Ausbau – oder „Zubau“, wie die WS-Lobby es verräterisch nennt. Grund war natürlich das Wetter: wenig Wind, wenig Sonne. Offenbar sind die WS-Lobbyisten und -Profiteure dringend auf den Klimawandel angewiesen, sonst würden sich ihre Projekte nicht rentieren und jeder würde sehen, daß es ein Irrweg ist, unser Land wegen des ständigen Klimawandels, den es seit Entstehung der Erde immer gegeben hat, zu zerstören. Jedem muß klar sein: Linksgrüner Klimaschutz bedeutet in letzter Konsequenz die Zerstörung von Natur und Umwelt. - Die Energiepolitik bedürfte dringendst einer sachlichen und nicht ideologischen Debatte!

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