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04.09.2017

Lesezeit: etwa 1 Minute

CSU-Bürgermeister beim Plakatdiebstahl erwischt

NPD erstattet Anzeige – Werner Stöcker als Bürgermeister nicht mehr tragbar

Uehlfeld – Am Sonntag, dem 03. September, wurde am frühen Morgen der Bürgermeister der mittelfränkischen Gemeinde Uehlfeld, Werner Stöcker, dabei ertappt, wie er NPD-Plakate entfernte. In den Tagen zuvor verschwand an gleicher Stelle bereits dreimal das bekannte „Martin-Luther“-Motiv-Plakat vor der protestantischen Kirche, welches ordnungsgemäß an einer Straßenlaterne befestigt war.

Die Überraschung war groß, als ein aufmerksamer Bürger den Bürgermeister von CSU/Freie Wähler, Uehlfeld, höchstselbst als Plakatdieb beobachtete und den Vorgang sogar filmte. Ein politischer Skandal, denn Stöcker weiß als erfahrener Kommunalpolitiker, dass ein Verstoß gegen die Wahlgrundsätze ein Angriff auf unsere politische Ordnung ist. Dem Stadtoberhaupt muss deshalb kriminelle Energie unterstellt werden. Selbstverständlich haben die bayerischen Nationaldemokraten umgehend Strafanzeige gegen Stöcker erstattet.

Dass die Schmach, ein Demokratiefeind zu sein, noch lange an Stöcker haften bleibt, ist den sozialen Medien zu verdanken. Der Videoclip, der den Delinquenten bei seiner Straftat überführt, wurde zum viralen Hit. Innerhalb weniger Stunden nach Veröffentlichung hatten bereits über 80.000 Personen den Film auf Facebook und Youtube gesehen. Nach allen rechtsstaatlichen und moralischen Grundsätzen bleibt Werner Stöcker nun eigentlich nur noch ein umgehender Rücktritt von seiner Position als Bürgermeister.

Der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende Axel Michaelis forderte Stöcker daher in einer ersten Stellungnahme auch ausdrücklich dazu auf, die richtigen Konsequenzen zu ziehen: „Ein Bürgermeister, der das Eigentum anderer mutwillig zerstört und so deutlich wie Stöcker seine Verachtung für demokratische Wahlen zeigt, ist untragbar. Sein Treiben unterscheidet sich in keiner Weise von dem der linkskriminellen Antifa. Damit hat das Uehlfelder Stadtoberhaupt sowohl seinem Ort als auch der evangelischen Kirche einen Bärendienst erwiesen. Einmal mehr macht dieser Fall deutlich, in welchen Parteien die kriminellen Subjekte sitzen. Selbstverständlich haben wir gegen Stöcker umgehend Strafanzeige erstattet.“

04. September 2017

Sascha Roßmüller
Landespressesprecher

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