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26.10.2006

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Marsch durchs Brandenburger Tor

Ohne Genehmigung. Ohne Respekt vor der Staatsgewalt. So zum lesen am Sonntag Morgen in der Online Ausgabe der Bildzeitung, der Israel- und USA-hörigen Jubelpostille des Systems. Jawohl, wir hatten keine Genehmigung des Systems für unsere Demonstration – die haben wir uns einfach genommen. Wir hatten auch keinen Respekt vor der Staatsgewalt, die mit miesen und durchschaubaren Mitteln versuchte, die wirklichen Gegner der Globalisierung an ihrer Demonstrationsfreiheit zu hindern. Das juristische Tauziehen um die geplante Demonstration in Schwerin setzen wir als bekannt voraus.

Aber berichten wir von Anfang an.

Zur bereits im Dezember 2006 angemeldeten Demonstration der nationalen Opposition in Schwerin gegen den G 8 Gipfel haben Kameradschaftsbund und die lokale Basisorganisation der NPD wie immer Hand in Hand mit Nachdruck mobilisiert. Eine Woche vor dem geplanten Demonstrationstermin war der anfänglich vorgesehene 48 Mann Bus restlos ausgebucht; um Kameraden aus der Ostmark und verschiedenen ober- und niederbayrischen NPD Kreisverbänden eine Mitfahrgelegenheit anzubieten, wurde kurzfristig ein doppelstöckiger Reisebus mit 74 Sitzplätzen angemietet. Dieser Bus aus Hof/Wunsiedel war der einzige aus Bayern, der für Schwerin zusammen gestellt werden konnte. Die schwache Mobilisierung in und aus Bayern war enttäuschend.

Start in Hof war um 03.00 Uhr am Samstag in Hof; ein kurzer Zwischenstopp wurde am Hermsdorfer Kreuz eingelegt, um einem Hofer Kameraden, der mit seinem Wecker auf Kriegsfuß lebt, noch das Erreichen des Busses zu ermöglichen. Während der Busfahrt wurde intensiv mit Funktions- und Entscheidungsträgern der Partei und der Freien Kräfte kommuniziert, um den aktuellen Stand bezüglich der erwarteten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zu erhalten. Auf einem Rastplatz in Höhe der Reichshauptstadt erreichte uns die Nachricht, dass das BVG in Karlsruhe sich weigert, die Entscheidung für Schwerin in einem Eilverfahren noch am Samstag zu prüfen. Da niemand Lust hatte, umzudrehen und unverrichteter Dinge wieder die Heimreise anzutreten, wurden verschiedene Aktionsmöglichkeiten durchgespielt. Sehr schnell einigten wir uns darauf, direkt im Zentrum des Systems unseren Protest auf die Straße zu tragen. Zusammen mit einem Bus aus Thüringen wurden die Busparkplätze am Brandenburger Tor angesteuert. Innerhalb von drei Minuten wurde der Marschzug formiert. In Dreierreihen, mit den für Schwerin vorgesehenen Transparenten ging es unter lautem Skandieren unserer globalisierungskritischen Parolen mitten durch das Brandenburger Tor- vorbei an erstaunten Touristen und einigen völlig überraschten Polizisten.

Nach ca. 250 m vollzog unser Zug eine 180 Grad Wendung und marschierte auf der gegenüberliegenden Straßenseite zurück zum Brandenburger Tor. Nun schien auch die Berliner Polizei aus ihrem morgendlichen Schlummer zu erwachen; Einsatzwagen auf Einsatzwagen traf ein.

Es wurde wahllos festgenommen; insgesamt 13 Kameraden und Kameradinnen wurden brutal zu Boden gerissen und mit Handschellen auf dem Rücken fixiert. Zwei Thüringer Kameraden traf es besonders hart.

Das nun folgende Procedere war dann für alle betroffenen Aktivisten und Aktivistinnen des Kameradschaftsbundes neu und lehrreich. In der prallen Sonne, mit auf den Rücken gefesselten Händen (Originalaussage eines Systembullen: „Die Handfesseln bleiben solange dran, bis sie abeitern“), gründlichst durchsucht und schikaniert, wurden wir dann in den mittlerweile bereitstehenden Gefangenentransporter verbracht. Die Mädels in vergitterten Einzelkabinen, die Männer gesammelt.

Ab ging es dann quälend langsam in eine Berliner Polizeikaserne, in der auch das LKA untergebracht ist. Aufgrund unserer Gefährlichkeit wurden wir alle in Einzelzellen verbracht, teilweise übelst stinkende Löcher, mit Urinflecken auf dem Boden, Nasensekreten an der Wand und Schmierereien aller möglicher – nur nicht deutscher – Völkerschaften an der Zellentür. Die Schnürsenkel wurden mir abgenommen; augenscheinlich hielt man mich wegen meines fortgeschrittenen Lebensalters für besonders suizidgefährdet.

Ab und an – ohne Uhr verliert man in einem solchen Verließ total das Zeitgefühl – öffnete sich die Zellentür und das konfiszierte Eigentum wurde einem Stück für Stück zurück gegeben. Diverse Formulare mit dem Verzeichnis der beschlagnahmten Gegenstände wurden ausgehändigt( Fahnen, Transparente, zur Vermummung geeignete Kleidungsstücke etc), Polaroid Fotos angefertigt, die festgesetzten Aktivisten und Aktivisten Zug um Zug wieder in die scheinbare Freiheit der BRD entlassen. Unsere beiden Reisebusse mit den nicht festgenommenen, aber dennoch von der Polizei namentlich erfassten Kameradinnen und Kameraden, wurden mit massiver Polizeibegleitung vor das LKA gefahren.

Der NPD Parteivorsitzende Udo Voigt traf ebenfalls vor dem LKA ein; er berichtete von weiteren Aktionen nationaler Aktivisten vor dem Brandenburger Tor und auf den Stufen des Reichstages. Im Bus berichtete Udo dann von den im ganzen Bundesgebiet gelaufenen spontanen Aktionen Des nationalen Widerstandes.

Auf der Rückfahrt erreichte uns von daheim gebliebenen Kameraden die Nachrichten vom umfangreichen Echo in den Medien, das unsere Spontandemonstration in Berlin ausgelöst hat. Das System und seine Knechte in der Justiz sollten sich darauf einrichten, dass es bei einem erneuten rechtswidrigen Verbot nationaler Grossdemonstrationen zukünftig 10, 20, 30 und mehr Spontandemonstrationen geben wird.

Wir halten die BRD zwar für einen Polizei und Gesinnungsstaat – aber auch ein solcher kann nicht jede deutsche Stadt mit ausreichend Polizeikräften versehen, um unsere spontane Meinungsäußerung zu unterbinden.

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